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Porträt Lena Mitarbeiterin der Rhetorikhelden

Lena, Rhetorikhelden-Team

Mai 2020

Souverän auftreten und Kompetenz ausstrahlen: So gelingt dein nächster Auftritt

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Souverän auftreten und Kompetenz ausstrahlen:

So gelingt dein nächster Auftritt

Souveränes Auftreten ist trainierbar. Auch du kannst mit ein wenig Übung deutlich mehr Kompetenz im Job ausstrahlen. Du stehst kurz vor einem wichtigen Auftritt und dir treten bereits bei dem Gedanken daran die Schweißperlen auf die Stirn? Mit unseren Tipps und Techniken für deine erfolgreiche (Selbst-) Präsentation wollen wir dir dabei helfen, mehr Motivation, Selbstbewusstsein und Inspiration für ein sicheres Auftreten zu erlangen. In diesem Blogbeitrag geben wir dir neue Denkanstöße, klare Handlungsempfehlungen sowie einfache Übungsvorschläge für begeisternde Rhetorik als Grundlage für souveränes Auftreten.

Junge Frau im Präsentationsmodus im Seminar

Unsere Tipps und Tricks für dein souveränes Auftreten

Souveräne Rhetorik, mehr Erfolg in der (Selbst-) Präsentation

Strahle mehr Kompetenz aus, trainiere deine rhetorischen Fähigkeiten

Übung macht den Meister, das beweisen wir unseren Teilnehmern in vielen Seminaren für souveränes Auftreten. Du kannst auch zu Hause oder im Homeoffice trainieren. 

Souverän auftreten mit emotionalem Storytelling

Was nachhaltig im Kopf bleibt? 93% Rhetorik, 7% Inhalt – so die Expertenmeinung. Wissenschaftler sind sich einig, dass man Menschen primär mit Rhetorik überzeugt und begeistert. Wenn du dich also dabei ertappst, für die nächste Präsentation wieder sämtliche Zahlen, Daten und Fakten auswendig lernen zu wollen, solltest du dir die Frage stellen: Wer soll sich das merken, wenn du es selbst nicht kannst? Konzentriere dich stattdessen auf deine Performance, um deine Zuhörer mitzureißen.

Beispiele:

Präsentation personalisieren: Wer hört nicht gerne wahre Geschichten? Teile persönliche Erfahrungswerte mit den Zuhörern. Wenn du ein bisschen aus dem Nähkästchen plauderst, baust du eine starke Verbindung zum Publikum auf und bleibst nachhaltig im Gedächtnis.

Der von uns benannte „Thekentransfer“: Sehr oft wird das „Storytelling“, also das emotionale und bildliche Erzählen, als imponierende Vortragskunst großer Redner angesehen. #Vertraudirselbst und mache dir die Technik zunutze! Bildliches Erzählen ist kein Hexenwerk. Unser Tipp: Überlege, wie du Freunden und Bekannten abends beim Feierabendbier von deinem Tag berichtest. Du tust dies detailreich, gefühlsbetont und lebendig. Diese Erzählweise kannst du in deine Präsentation integrieren; sie belebt und ist insbesondere für lange Vorträge ein perfektes Instrument.

Fachjargon vs. Alltagssprache: Die Kunst guter Vermittlung besteht darin, komplexe Themen einfach und verständlich zu erklären. Verwende geläufige Ausdrücke; auch firmeninterner Jargon ist nicht immer für alle Kollegen verständlich.

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Bild des Instagram Kanals der Rhetorikhelden
Kernbotschaften entwickeln

Kernbotschaften sind einfache Formulierungen, die Ideen, Projekte oder Hauptaussagen knackig auf den Punkt bringen. Je kürzer, desto einprägsamer. „Yes we can“, „Nichts ist unmöglich“ oder „Mia San Mia“ – einfache Kernbotschaften emotionalisieren Menschen, Marken und Märkte. Sicher wirken sie oft austauschbar. Allerdings helfen sie, Kunden und Kollegen einfach und verständlich zu verdeutlichen, was einem in der (Selbst-) Präsentation wichtig ist – dein Fundament für souveränes Auftreten.

Lasse Kernbotschaften zu deinem „rhetorischen Fels in der Brandung“ werden. Hebe die elementare Information verbal und visuell außergewöhnlich hervor, indem du sie beispielsweise groß auf Folien schreibst oder in der Aussprache variierst (laut, leise, Betonung unterschiedlicher Wörter etc.).

Dem rhetorischen Dreisatz folgen

Starker Einstiegssatz, vertiefender Hintergrund, starker Ausstiegssatz – dieses Prinzip wird von uns als „rhetorischer Dreisatz“ bezeichnet.

Starker Einstiegssatz: Aktuelle Studien belegen, dass bereits 2 bis 5 Sekunden über den Erfolg des Einstiegs entscheiden. Verzichte auf Standardformulierungen wie: „Schön, dass sie alle da sind.“ Beginne stattdessen mit einer klar definierten Kernbotschaft, die du ausdrucksstark kommunizierst.

Chronologie war gestern: Im digitalen Zeitalter wirkt Chronologie auf Zuhörer einschläfernd. Das mag den ein oder anderen überraschen, zeigt sich jedoch eindrucksvoll am Nutzungsverhalten im Internet wie dem sprunghaften Folgen von Hyperlinks. Mach dir diese Erkenntnis zunutze: Natürlich sollten Präsentationen nicht in Chaos ausarten. Maßvoll eingesetzt, wirken Assoziationsketten und Themensprünge jedoch belebend. 

Roter Faden: Gib deiner Präsentation Struktur, indem du beispielsweise deine Kernbotschaft regelmäßig wiederholst, Storytelling gezielt zu Beginn, in der Mitte und am Ende einer Präsentation einsetzt oder andere (audio-) visuelle, haptische oder interaktive Elemente einbindest.

Starker Ausstiegssatz: Der erste Eindruck entscheidet über Sympathie; der letzte Eindruck bleibt hängen. Hebe dich von anderen Rednern ab und bereite einen prägnanten Ausstiegssatz, beispielsweise einen Schlussappell, vor. Das kommt deutlich besser an, als das kategorische „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“.

Das LPW-Prinzip 

…auch das ist eine Rhetorikhelden-interne Bezeichnung für drei rhetorische „Wow“-Effekte, die Auftritte bekannter Politiker, Wirtschaftsbosse oder Moderatoren besonders souverän wirken lassen. 

Lächeln: Wenn man auf seine Inhalte konzentriert ist, gerät die Mimik oft außer Acht. Mit einem Lächeln erhältst du jedoch Aufmerksamkeit und schaffst eine positive Atmosphäre. Unser Tipp: Klebe einen Smiley als Erinnerung in deine Unterlagen.

Pausen: Pausen sind dem Vortragenden oft unangenehm. Halte die Stille aus und nutze sie als rhetorisches Stilmittel, um die Aufmerksamkeit wieder anzuregen.

Wiederholung: Wichtige Aspekte werden in Präsentationen viel zu selten wiederholt. Trau dich, deine Kernbotschaft so oft wie möglich einzubauen – so verankerst du sie in den Köpfen deiner Zuhörer.

Interaktion

Blickkontakt zum Publikum: Blickkontakt ist der einfachste und schnellste Weg, eine Verbindung zum Publikum aufzubauen. Nutze diesen Erfolgsfaktor bewusst.

Fragen ans Plenum: Viele schrecken davor zurück, denn „es reagiert ja eh niemand“. Doch! Sprich Zuhörer direkt an, formuliere Fragen mit Nachdruck und du kannst dir der Aufmerksamkeit aller sicher sein.

Haptik: Das Einbinden von Gegenständen regt an und bleibt im Kopf. Du kannst eigene Produkte einbinden oder aber über Alternativen nachdenken. Überlege, was dir symbolisch bei der Verdeutlichung deiner Aussage helfen könnte. Kannst du zum Beispiel den Aufbau deiner Firma bildlich mit dem Aufbau eines Schokoriegels erklären? Dann verteile doch direkt welche!

Aktivierung: Erfreue dein Publikum in (langen) Präsentationen mit ein paar Lockerungsübungen. Ein schöner Nebeneffekt: Aufstehen fördert die Konzentration.

Weniger ist mehr

Oft wird unheimlich viel Zeit in die detaillierte Aufarbeitung von Präsentationen, Handouts oder Protokollen investiert. Vertrau dir selbst, agiere visuell statt faktisch und stelle Inhalte prägnant dar. Das spart langfristig wertvolle Zeit und auch Kunden und Kollegen werden dankbar sein.

Übung macht den Meister

Wir sind überzeugt: Reden lernst du nur durch reden. Training und gute Vorbereitung bleiben keinem guten Redner erspart. Unser Tipp: Übe deine Präsentation oder Gesprächssituation vorab vor der Kamera. Das hilft auch, um Übersprungshandlungen, also unbewusste Körperticks beim Präsentieren, zu erkennen und auf lange Sicht zu vermeiden.

Du möchtest weitere Tipps und Tricks und intensiv an deinen Rhetorik-Skills arbeiten? Bei dir steht demnächst eine wichtige Präsentation an und du brauchst Unterstützung in der Vorbereitung? Schau dir doch mal das Präsentationstraining der Rhetorikhelden an. Oder trainiere dein souveränes Auftreten in einem offenen Workshop in deiner Stadt.

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